Das
Wesen in mir
Ich
bin das Schwarz deiner Seele
Ich bin der Schnitt in deiner Haut
Ich bin der Dorn in deinem Auge
Bin dein Schatten an der Wand
Ich bin das Blut in deinen Adern wenn die Angst dich übermannt
Ich bin die Feigheit tief in dir
Jede verlorene Sekunde, jede Stunde,
jeder Tag den du glaubst schon längst
vergessen doch der dich heimsucht jede Nacht
Sei
es die Hoffnung die dir fehlt oder die Liebe die dich quält
Wenn etwas schmerzt sei dir gewiss - das alles, das bin ich
Und wenn die Flamme in dir stirbt
Das Buch des Lebens dich verwirrt
Wenn etwas schmerzt sei dir gewiss - das alles, das bin ich
Ich
bin das Gift in deinem Kreislauf
Ich bin dein Zorn und deine Wut
Bin das Geschwür in deinem Körper
Bin der Bruch an deim' Genick
Ich bin die Sehnsucht deines Herzen - ohne mich da bist du nichts
Ich bin die Feigheit tief in dir
Jede verlorene Sekunde, jede Stunde,
jeder Tag den du glaubst schon längst
vergessen doch der dich heimsucht jede Nacht
Sei
es die Hoffnung die dir fehlt oder die Liebe die dich quält
Wenn etwas schmerzt sei dir gewiss - das alles, das bin ich
Und wenn die Flamme in dir stirbt
Das Buch des Lebens dich verwirrt
Wenn etwas schmerzt sei dir gewiss - das alles, das bin ich
Und
wenn ich sterbe, dann stirbst du mit mir
Denn wir beide gehören zusammen
Gefangen
in Dir seit ewigen Zeiten
Geduldet, gehasst - doch niemals verraten
So folge ich dir wohin du auch gehts
Wie immer du Lebst ich lebe in dir
©
Didic 2007
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Unstillbare
Gier
Erwacht,
aus tiefstem Schlaf gerissen
Umhüllt von Nebel fern dem Licht
Vor Kälte zittern meine Glieder
Oh, weh mir wo bin ich - bin ich
Ohne
Kleider, wie ich einst geboren
irr ich ziellos duch die Nacht
Ein Schmerz dringt durch meinen Körper
An nichts erinnere ich mich mehr
Wie
konnt ich mich nur so verlieren
Blut
an meinen Händen klebt
Das Herz es bebt ..es lebt
Wenn
die Dunkelheit in mir erwacht
Vom Vollmond, berauscht - diese ungestillte Gier tief in mir
Was ist es wonach es mich dürstet - was mich erregt- was
ich begehr
Meine
Augen klar wie nie zuvor
Sehe Schatten wo kein Licht
Mein Verlangen reißt die Sehnsucht
Grausamer Tod - die Menschlichkeit in mir zerbricht
Erlöse
mich, nimm die Qual vom mir - nimm den Schmerz vom mir
Erbarme dich
Befreie mich
©
Gabrielle&Didic 2007
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Für
die Ewigkeit
Dort
wo Blumen ewig blühen
Krähen ihre Kreise ziehen
Fünf Fuß tief im Leib der Erde
zwischen Würmern, Stein und Scherben
Ja, dort werd' ich auf Dich warten
denn dort werde ich bald sein
Du hast mir mein Herz gebrochen
und jetzt breche ich dir deins
Kalte
Klinge in der Not
Ein kurzer Schmerz ein kleiner Tod
Auf das ein Engel um mich weint
und uns vereint
Durch
schwere Zeiten wir gegangen
haben uns ständig aufgefangen
Uns geliebt wie Adam Eden
Nun verloren auf allen Wegen
Jetzt dar alles schwarz mir scheint
hilft kein betteln und kein Leim
Die letzte Chance ist nun vergeben
Ich geb' nichts mehr auf mein Leben
Und dann warte ich auch dich
Ich warte warte auf dich
.In der Dunkelheit
.für die Ewigkeit..
- warte ich auf dich
©
Didic 2007
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Bruder
und Schwester
Obskure
Wirklichkeit wenn der Duft deines Haars meine Sinne betäubt,
deine Hand meine Haut auch nur flüchtig berührt, läuft
ein eisiger schauer gen Rücken - ich spürs -
wie ein Dolch in der Brust - steckt die Angst tief in mir- die
Angst vor Gefühlen - Verlangen nach dir
Oh Schwester kann Liebe so fehlerhaft sein? Was ist mit mir
los? Ich will bei dir nur sein.
Mein
Bruder, oh Bruder auch mein Herz es verlangt nach dir Bruder
Unser Blut in den Adern ist gleich - kann es Sünde dann
sein wenn noch mehr wir nun teilen?
Mein Bruder, oh Bruder auch wenn's niemand verstehen mag Bruder
Diese Welt ist zu frömmlich und rein .. lass uns fliehen..
bei Nacht und bei Vollmondenschein.
Keine Macht dieser Welt dieser Erde - wird uns halten - das
verspreche ich dir gerne
Nicht erbeten - fern des Strebens - eine Liebe auf seltsamen
wegen
Schwester, kleine Schwester
Mein
Bruder, oh Bruder auch mein Fleisch es verlangt nach dir Bruder
Ist das Blut in den Adern auch gleich - keine Sünde könnt
schöner als diese dann sein
Mein Bruder, oh Bruder auch wenn's keiner verstehen mag Bruder
Diese Welt ist so jämmerlich rein .. lass uns fliehen..
bei Nacht und bei Vollmondenschein.
Ein
Gift, nur ein Schluck, keine Schmerzen - unzertrennlich im Tode
verschmelzen
kein Seele soll lebend uns finden - trink, mein Herz - auf ewig
verbindend
Schwester, kleine Schwester
©
Didic 2007
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1000
Zeilen
Warum
schweigst du wenn deine Gedanken Bücher schreiben
Warum weiß ich nie was du denkst
Öffne mir das Tor zu tausenden von Zeilen
Oh wie sehne ich mich so sehr
Ich läs so gern was tief in dir
Eröffne es mir - eröffne es mir
Die
Pforte zum ergreifen nah doch unendlich der Gang
Verschlossen der Weg in dein Reich
Wo ist der Schlüssel der mit öffnet - der mir weist
wonach ich dürste
Kannst
du sie nicht sehen - meine Hilflosigkeit?
Kannst du es nicht hören - wie mein Herz zu dir schreit?
Kannst du es nicht fühlen - bist du noch nicht bereit?
Du kannst sie nicht sehen - meine Hilflosigkeit.
Ich
würde alles geben um den Schlüssel mein zu nennen
In der Tiefe meines Herzen kann er nie entrinnen
Erhöre mein Verlangen, still den quälend Durst in
mir
Erhör' den stummen Schrei - dein Gedankenreich auf ewig
mein
Kannst
du sie nicht sehen - meine Hilflosigkeit?
Kannst du es nicht hören - wie mein Herz zu dir schreit?
Kannst du es nicht fühlen - bist du noch nicht bereit?
Du kannst nicht sehen - meine Hilflosigkeit.
©
Gabrielle 2007
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Steinprinzessin
Auf
den Knien den Blick gen Norden starrt sie ins ferne Land
Ihre Haut so weiß wie Kreide - zieht mich in ihren Bann
An ihren Füßen wächst das Moos hoch - webt ihr
ein grünes Kleid
festgemauert in der Erde seit unendlich langer Zeit
Ihre
Lippen scheinen stumm nur ich höre sie flüstern leis
Sie erzählen mir von Liebe, von Hass von Schmerz und Leid
Über Gräber meiner Ahnen wacht sie bei Tag und Nacht
Viele Stürme und Gezeiten hat sie schon mitgemacht
Meine
Steinprinzessin - starr und groß
In deinem Schatten will ich schlafen -
lege meinen Kopf in deinen Schoß
(Deine Nähe gibt mir Trost)
Meine
Steinprinzessin - schön und stumm
Das Herz aus Stein in meiner Brust
schlägt nur für dich, seid ewig schon
Meine Steinprinzessin - schön und stumm
Mein eigen Blut will ich dir geben
Dir mein Leb zu Füßen legen
©
Didic
2007
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Paradoxon
Liebe
Die
Sonne färbt den Morgen rot
Ich bin allein was ist nur los
Ohne Dich bin ich leer - selbst das Atmen fällt mir schwer
Kann diese Welt ohne Dich nicht ertragen
In
den Ruinen meines ich
Forsche ich doch finde nichts
Keinen Grund keinen Sinn
Nur Scherz so tief, tief drin
In meinem Herzen - Das schreit nach dir - nach dir
Noch
nie zuvor hab ich geliebt
Hätt ich geahnt was es mir gibt
Doch, dein Blick strahlend rein - schoss sich in mein Herz hinein
und darum schrieb ich dieses Lied
Verflucht
und trostlos jeder Tag
Den ich ohne dich ertrag
Kann es sein? Macht es sinn?
Dieser Schmerz so tief, tief drin
In meinem Herzen - Das schreit nach dir - nach dir
In
Hoffnung verbleiben
wenn Tränen sich zeigen
Zum Abgrund hin treiben
Sich abwärts hin neigen
noch stehend, nicht fallend
An Fäden sich krallen
In Träumen verzehren
Dem Leben verbergen
Vor Sehnsucht fast sterben
Kann
es sein - macht es Sinn?
Warum bin ich wie ich bin?
Ohne dich war alles anders
Ohne dich war ich noch ich
Warum hab ich mich verändert
Warum liebe ich dich - nur dich
sag warum lieb ich dich
©
Didic
2007
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Eva
in Eden
Fern
ab all weltlichem Geschehen
Versteckt an einem kleinem See
Wo die Blumen noch blühen
Vögel kreise ziehen - da seh ich dich -
knietief im Wasser stehen
Das
Nass es perlt auf deiner Haut
Dein roter Mund die Sonne graut
Und in Fesseln des Verlangens
bin ich in mir gefangen - kann nicht gehen
Meinen Blick nicht von dir nehmen
Dein
Schein entfacht in mir die Glut
Dein bloser Anblick 'rinnt mein blut
Ach, was würd ich für dich geben
doch ich bin zu verlegen
Ich
wünscht ich hätte ich nichts gesehen
Dann würde ich einfach weiter gehen
Doch jetzt ist es zu spät
Dein Antlitz ich erspäht
Ich bin gebrannt - Du hast mein Herz entflammt
Verborgen
kauernd ohne Mut
Doch was ich will das bist nur Du
Ach, was würd ich alles geben
Doch meiner Angst - bin ich unterlegen
Im
kühlen Grass dicht bei dem See
Wo Käfer krabbeln - Farne wehen
Seh' ich dich eng mit ihm liegen
im Liebestanz verbiegend
ich bin verdammt - du hast mein Herz verbrannt
Verloren
ist was garnicht war
Niemals werd ich dir sein so nah
Doch eins kann niemand mir nehmen
mir nie niemals mehr nehmen...
Feuer
brennt heis
Salz frisst Eis
Niemand kann sie mir mehr nehmen, niemand wird sie mir je stehlen..
..meine Träume von Eva in Eden
©
Didic
2007
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Kinder
der Nacht
Die
Nacht umhüllt ganz sanft die Schatten
Das Dunkel ist bei ihr zuhaus
Kein Licht wird euch ab nun mehr blenden
Die letzten Kerzen sind längst aus
Der
Mond ihr Begleiter. unheilige Streiter
Im Schnee tiefe Spuren
Sie kommen zum letzten Gericht
Sie
kennen weder Angst noch Sorgen
Sie haben keinen Namen, kein Gesicht
Ihr Atem heiß, so heiß wie Feuer
Augen hell wie Sternenlicht
Der
Mond ihr Begleiter, unheilige Streiter
Im schnee tiefe Spuren
Sie kommen zum letzten Gericht -
Dein Gott - der schützt dich heute nicht
Kalter Hauch so klar wie Eis
Verlangen reißt - entzwei
Oh, die Vögel - sie singen ein trauriges Lied
...und der Duft des Todes im Nebel verfliegt
©
Gabrielle&Didic
2007
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Die
letzte Reise
Kein
Sternenlicht - kein Mond der scheint
Der Himmel weint ins Meer hinein
So treibe ich seit Tagen schon
Auf meinem Floß - auf Neptuns Schoß
Die
Zeit, die sonst alles heilt
hat hier keine Kraft. Hat keine Macht
So träume ich mich einfach fort
an einen Ort. Ein' anderen Ort
Auf
Wellen stromwärts mit der Flut
Mit letzter Kraft und letztem Mut
Am Horizont kein Land erscheint
Ich fühl mich hilflos und allein
Wenn
dies das letzte ist
was ich von dieser Welt noch seh
Dann träum mich schnell fort von hier
Im Traum bin ich ganz nah bei Dir
Ein Abschiedskuß der fällt mir schwer
Drei Tränen tropfen in das Meer
Ein Atemzug, dann ist es still
Das Meer verschlingt mich widerwillen
©
Didic
2007
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Feuchtes
Grab
Im
Samt der Nacht des Mondes Lichts. In Wellen spiegelt sein Gesicht.
Ein kühler Hauch umstreift mein Leib. Ein Sturm kommt auf,
nicht fern er bleibt.
Und
traurig tosen tausend Wellen als mein Griff ihr Schiff zerbricht.
Sie will nicht sterben - lieb ihr Leben. Doch nun gibt es kein
zurück.
Ihr Körper sinkt schon kalt und bleich in dunkle tiefen
meines Reichs.
Nun wird sie mein für Jahr und Tag. Mein feuchtes Reich
wird ihr zum Grab. Auf ewig wird sie niemand finden ohne sich
an mich zu binden.
Am
Ufer scheint ein fernes Licht. Ob es Rettung mir verspricht?
Mein
Schrei - das Meer in Schweigen hüllt und Wasser meine Lungen
füllt.
Ich
sinke tief im fließend Kleid und sterbe nun, es ist soweit.
Liege da, dem Grund vereint, der Fische Fraß bis auf's
Gebein.
Kein Mensch der mich je wiedersah. So ruhe ich im nassen Grab.
Und
traurig geben die Sirenen ihr ein Lied zum Abschied dar.
Sie wollt nicht sterben - liebte ihr Leben. Doch ein Schicksals
früher Schlag verschlug sie in die schwarzen Tiefen meines
königlichen Reichs. Nun liegt sie da, für Jahr und
Tag gebettet im korallen Sarg.
Auf ewig wird sie niemand finden ohne sich an mich zu binden.
Ich
sinke tief im fließend Kleid - und sterbe nun, es ist
soweit.
Liege da, dem Grund vereint, der Fische Fraß bis auf's
Gebein.
Kein Mensch der mich je wiedersah - So ruhe ich im nassen Grab.
©
Gabrielle&Didic 2006
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Der
Schattenreigen
Gefangen
in der Zeit - Du kannst nicht ewig einsam sein. Komm teil mit
mir dein Leid. Du kannst nicht ewig einsam weinen. Fürcht
mich nicht, tanze mit mir ins unsterbliche Licht. Komm mit mir
- ich zeig dir meine Welt, denn die deine zerbricht.
©
Gabrielle&Didic 2005
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Schwarze
Engel (+SE2007)
Tief
in dir, der Traum von Sterblichkeit
und du weißt es ist noch lange nicht soweit.
Du suchst dein Glück - im Schnee - vereißt in Ewigkeit
und du weißt es ist noch nicht - es ist noch nicht - an
der Zeit.
Schwarze
Engel fliegen über mir.
Kalte Tränen weisen mir ein Ziel.
Mein Blut, zur Unsterblichkeit verflucht.
Ich bin allein - niemand hört mich schrein.
Tief
in dir, der Wunsch nach Sterblichkeit
und du weißt, es ist jetzt langsam an der Zeit.
Die Sonne scheint - du weinst - vor Freude, nicht aus Leid.
Sieh in das Licht - das Licht - und weiche nicht.
©
Gabrielle 2005
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Unsterblich
Ich
will's nicht glauben... was du dir hast angetan.
Dabei hast du's oft geplant.
Jetzt bin ich einsam - völlig leer und ausgebrannt.
Nie wieder lächelst du mich an.
Hörst
du mich? Ich liebe dich... du bist für mich unsterblich.
Egal wo du auch immer bist - ich weiß - auch du liebst
mich.
Still
und leise.. bist du heimlich fort gegangen.
Nur dein Blut an meiner Wand erinnert mich daran
das ich jetzt leide - den Tod dir neide -
hättest du niemals geahnt.
Unsterblich....
©
Didic 2005
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Vampir
Seit
300 Jahren scheu ich das Licht. Iich triste im Dunkeln doch
stört es mich nicht. Du kannst mich nicht sehn, du kannst
mich nicht fassen.
Ich bin so schnell wie ein Blitz und umgeben von Schatten.
Du
zweifelst an mir, doch das solltest du lassen. Je ehr du begreifst
- es gibt mehr als du weißt. Neben Gott und dem Teufel
bin ich dein Ikon. Ich bin schlau wie ein Fuchs und so tödlich
wie Strom.
Ich
bin dein Vampir - Ich trinke Blut mit Hast und Gier.
Ich bin dein Vampir - unsterblich ich die Nacht regier.
Ich bin dein Vampir - engelsgleich der Tod in mir.
Ich bin dein Vampir - mein Blutdurst macht mich Nachts zum Tier.
©
Didic 2005
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Die
Nacht
Vertraut
und verborgen. Aus Tränen geboren. Ein Licht in dem Dunkel
- zerstörend und funkeln. Die Nacht verbirgt die Schatten.
die Nacht - und das Böse erwacht.
©
Gabrielle 2006
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Das
Ende der Zeit
Gefühllose
Taten - vom Schicksal verraten. Einst liebt ich ein Mädchen
so zierlich wie Gretchen. Nun zweifle ich an mir - doch ich
kann nichts dafür. Ich zerschnitt ihr die Kehle und trank
ihre Seele.
Ich
bin Teil einer Welt - wie sie mir nicht gefällt. Doch ich
kann sie nicht ändern - kann mich nicht verändern.
Ich bin was ich bin und ich bleib was ich bleib. Ein Tier unter
Tieren in menschlichem Leib.
Schrei!
- Vergeblich.
Renn! - Bleib stehn nicht.
Flieh! -Lauf so weit du nur kannst bis an's Ende der Zeit.
©
Didic 2006
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Blutrache
Vor
zehn Jahren an genau jenem Tag ward mein Leben nicht mehr was
es vorher mal war - als ich dich entlang gehen sah.
Deine
Augen, dein Gang und dein Haar. Mein Atem gefrohr als dein Blick
mich dann traf. Da war mir doch sofort klar.
Du
hattest alles verändert. Ohne Absicht hast du mir mein
Herz geraubt. Und ich hab es dir erlaubt. Oh, nichts war mehr
wie vorher.
Nichts konnte schöner noch sein als die Zeit mit dir teilen..
..oh oh oh oh.
Doch
so schön wie es früher mal war wird's nie wieder,
denn du bist schon lang nicht mehr da.
Du bist gestorben schon im letzten Jahr.
Überfahren von 'nem Arschloch im Alkoholwahn.
Wenn
eine Liebe zerstört wird - aus Gründen die niemand
kapiert.
Dann kommt die Zeit des Erwachens - der Wut und des Hasses.
Der Punkt an der Sache - Zerstörung und Rache.
Vergieß sein Blut - und verbrenn ihn zu Asche.
Denn nichts ist so schon wie der Punkt an der Sache - Die Rache,
die Rache.
©
Didic 2005
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Aurora
Ich
find nicht mehr aus dem Nebel. Weiß nicht wohin ich gehen
soll. Aurora - Stern der Ewigkeit. Und es ist soweit, du willst
Blut.
Und
die Zeit stand still als ich starb. Mein Verlangen Nacht für
Nacht.
Denn
es ist wie es ist und ich bin was ich bin und ich brauch was
ich brauch. Dein Blut tut mir so gut.
Das
ist auf ewig nun mein Leben. Die Qual der Dunkelheit in mir
vereint. Aurora - Stern der Ewigkeit und es ist soweit du willst
Blut.
©
Gabrielle&Didic 2006
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Dein
Seelenfresser
Gevierteilt,
gestorben, verbrannt doch wiedergeboren. Belogen,
betrogen in einer Welt voll mit Hass erzogen. Aus der Asche
des Nichts - aus der Asche des Nichts - aus der Asche des Nichts
erhebe ich mich. Aus der Asche des Nichts - aus der Asche des
Nichts - aus der Asche des Nichts erhebe ich mich. Aus der Asche,
aus der Asche, aus der Asche, aus der Asche, aus der Asche,
aus der Asche, aus der Asche erhebe ich mich.
Ich
will dich fressen. Gib mir zu essen. Ich will dich fressen.
Lass mich dich essen - mit Haut und mit Haaren. Ich will dich
fressen. Gib mir zu essen.
Du
weiß es ist soweit. Dein Herz wird kalt - du kreidebleich.
Angesichts der letzten Stunde würde ich doch schon im Grunde
beten - um dein Leben vergeben.
©
Didic 2005
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Nullpunkt
Du
tust es wiedermal, das ist doch nicht normal. Du weißt
ich mag es nicht drum lass es is hass es. Die Welt ist viel
zu klein, auch wenn wir zwei allein. Ich kann dich nicht mehr
sehn, ich mag dich nicht. Auf Wiedersehn.
Du
denkst du bist der Hit, alle anderen sind nur Shit. Du meinst
ich bin gemein? - Wie kannst du so verpeilt sein. Schau dich
doch selbst mal an, kannst nichts was ich nicht kann. Du weißt
ich mag dich nicht verpiss dich und fick dich! Verpiss dich!
Verpiss dich! Verpiss Dich!
Verpiss
dich! Du weißt ich hasse dich. Verpiss dich! Du weißt
ich hasse dich.
Und
wenn die Uhr den Nullpunkt schlägt, mein Herz sich füllt
mit Hass und Schmerz, das Kerzenlicht im Spiegel bricht, dann
weiß ich... ...Ich hasse MICH!
©
Didic 2005
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Amoris
Post Mortem
Auf
einem Friedhof Nachts um vier
ging er einsam, allein zu ihr.
Mit dem Spaten in der Hand
trat er langsam ans Grab heran.
Schnell grub er tief und tiefer.
Durch Wurzeln, Stein - noch tiefer!
Bis das er endlich dann
am Sarg war angelangt.
Mit Liebe zum Detail
legte er den Sarg dann frei
und Erblickte voller Freude
ein Weib im Hochzeitskleide.
Und auf einmal ward es hell,
als die Sonne verdrängte die Schatten.
Oh, die Zeit verging zu schnell.
Er konnt sie nicht mehr verlassen.
Man
fand ihn frühs sogleich.
Wie ein Kind im Mutterleib
eingerolltn, verängstigt zitternd
im Schoß der Toten wimmern.
Noch am selben Tag gerichtet.
Nekrophil so ward's berichtet.
Am Galgen sollt er hängen.
Danach im Feuer brennen.
Und
jubelnd warf das Volk
seine Asche in's Unterholz.
Keine Rückkehr sollt es geben,
kein Engel ihm jemals vergeben.
Doch hat man nicht geahnt
welch Unrecht man ihm getan.
Nicht entweit, nicht geschändet -
nur geliebt - auch im Ende.
©
Didic 2006
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Merit
Draussen
im Wald in Ruinen verscharrt
fand ich neulich durch Zufall einen steinernden Sarg.
Seine Inschrift besagte "Hier ruht Merit,
vom König verbannt, nur Teufel geliebt."
Von
Neugier geplagt öffente ich den Sarg
und staunte nicht schlecht was sich in ihm verbarg.
Ein bildhübsches Mädchen, aufreizend lieblich -
mit Rosen im Haar, schlafend ganz friedlich..
Auf
einmal schaute sie mich an und spracht leis zu mir:
Hör' mir gut zu - schlaf mit mir!
Sie
sagte:
Küss mich - ich erfüll dir deine Träume.
Komm Küss mich - vergess die Zeit vergess das Hier und
Heute.
Küss mich - mein Herz hat dir soviel zu geben.
Küss mich - ich will in deinem Armen ewig leben.
So
legte ich mich vorsichtig an ihre Seite,
versank dabei gar im Samt ihres Kleides.
Ihre Schönheit war blendend - Atem mir raubend.
Ich verlohr mich im Jetzt, und dem Glanz ihrer Augen.
Schnell
war's um mich geschenen - ich konnt nicht wiederstehen.
Ich küsste sie mit Lust - doch war mir nicht bewusst -
sie war des Teufels Braut - gehüllt in Engels Haut.
Sie hatte mich berührt und in den Tod geführt.
Seit
jenem Jahr, seit jener Nacht, seit jener schwarzen Stund.
Spuk ich Nachts umher - und das nicht ohne Grund.
Ich will euch warnen - vor den Armen jener Teufelsbraut .
sie hat mich verführt und mir mein Leben geraubt.
©
Didic 2006
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